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Dr. Jens Gründler

Wissenschaftlicher Referent

Referat Wirtschaft- und Sozialgeschichte
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33, 48147 Münster
Tel. (0251) 591-5698
Fax: (0251) 591-3282
E-Mail: Jens.Gruendler[at]lwl.org

Dr. Jens Gründler Foto: LWL/Nolte

Kurzvita

Seit September 2017

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

Juni 2016 bis August 2017
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuere/Neueste Geschichte der Universität Tübingen zur Antragstellung im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes

Juni 2015 bis März 2016
Freier Wissenschaftlicher Mitarbeit am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart

September 2014 bis November 2014
Forschungsstipendium der Deutschen Historischen Institut in Washington

Januar 2011 bis Juni 2015
Wissenschaftlicher Mitarbeit am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart

Juli 2010
Promotion im Fach Geschichte an der Universität Trier

März 2007 bis Dezember 2010
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Trierer SFB 600, Teilprojekt B4: Armut und Armenpolitik in europäischen Städten im 19. und 20. Jahrhundert; Leitung Prof. Dr. Andreas Gestrich

September 2006 bis Februar 2007
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in London

Januar 2005 bis August 2006
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Trierer SFB 600

November 2004 bis Dezember 2004
Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Gestrich, Universität Trier

November 2004
Magister Artium im Fach Geschichte und Politikwissenschaft

Arbeitsgebiete

  • Migration im 20. und 21. Jahrhundert
     
  • Sozialgeschichte der Migration
     
  • Migration und Gesundheit in sozialhistorischer Perspektive
     
  • Armut und Armenfürsorge in Großbritannien
     
  • Psychiatrie und Eugenik im 19. und frühen 20. Jahrhundert
     
  • Sozialgeschichte der Medizin
     
  • PatientInnengeschichte
     
  • Wehrmacht und Völkermord
     
  • Englischer Bürgerkrieg

Veröffentlichungen

Monographien und Herausgeberschaften

(Mit Beate Althammer und Andreas Gestrich) The Welfare State and the ‚Deviant Poor‘ in Europe 1870-1933, Basingstoke 2014.

Armut und Wahnsinn. ‚Arme Irre‘ und ihre Familien im Spannungsfeld von Psychiatrie und Armenfürsorge in Glasgow, 1875-1921 (Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London; Bd. 72), (zugleich phil. Diss. Trier 2010), München 2013.

Arbeitskreis “Repräsentationen” (mit Stefanie Kugler u.a.) Die andere Familie. Repräsentationskritische Analysen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, (Inklusion/Exklusion. Studien zu Fremdheit und Armut von der Antike bis zur Gegenwart; Bd. 18), Frankfurt/Main 2013.

(Mit Olaf Blaschke, Andreas Gestrich u.a.) Su vill Geleier von wäjen där Jaohrhonnerdfeier : Jahrhundertwenden in Trier und Umgebung : Begleitbuch zur Ausstellung "Su vill Geleier von wäjen där Jaohrhonnerdfeier". Städtisches Museum Simeonstift, Trier 1999.

Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften

Untersuchen und Entlausen. Gesundheitsmaßnahmen bei Vertreibung und Ankunft in der Erinnerung, in: Medizin, Gesellschaft und Geschichte 37 (2019), im Druck.

Fremdheitserfahrungen und Rassismus im Westen, in: Regina Göschl/Julia Paulus (Hrsg.): Weimar im Westen. Republik der Gegensätze, Münster 2019, S. 87-94.

Gesundheit im Nachkrieg. Flüchtlinge und Vertriebene im Integrationsprozess, in: Medizin, Gesellschaft und Geschichte 36 (2018), S. 85-116.

Migration und Integration in Westfalen. Ein Blick auf Ein- und Auswanderungsbewegungen, in: Heimat Westfalen, 31. Jahrgang 3/2018, S. 4-16. (Zur Online-Ausgabe)

Pathologisierungskonflikte. Britische Experten, Verwaltungspraktiker und Laien in der Auseinandersetzung um ‚mentally defective‘ und ihre Behandlung, in: Yvonne Robel/Malte Thießen (Hrsg.): krank machen. Pathologisierungen des Sozialen (Themenheft für WerkstattGeschichte); von Redaktion und Herausgebern zur Publikation angenommen.

Configurations of Dispute – Everyday Lives of Nurses and Patients in an Asylum at the Turn of the Century, in: Sylvelyn Hähner-Rombach/Karen Nolte (Hrsg.): Patients and Social Practices of Psychiatric Nursing in the 19th and 20th Century [MedGG-Beihefte, Bd. 66], Stuttgart 2017, S. 73-90.

Care and Control: How Families Used Asylums, Glasgow 1875–1920, in: Andreas Gestrich /Elisabeth Grüner/Susanne Hahn (Hrsg.): Poverty in Modern Europe: Spaces, Localities, Institutions, erscheint 2017.

Macht und Alltag im Umfeld eines Lunatic Asylum – ein Fallbeispiel aus Glasgow an der Wende zum 20. Jahrhundert, in: Historia Hospitalium 29, 2016, S. 97-127. [Peer Review]

Männlichkeit und Gesundheit im Kontext von Migration. Praktiken der Gesundheitsfürsorge und Krankheitsbewältigung deutscher Migranten in den USA im 19. Jahrhundert und frühen 20. Jahrhundert, in: Medizinhistorisches Journal 50, 2015, S. 96-122. [Peer Review]

Die Versorgung ,armer Irrer‘ im städtischen Raum – Glasgows Armenfürsorge zwischen 1850 und 1925, in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte 4 – Stadt und Armut im langen 19. Jahrhundert, 2014, S. 175-183.

Conclusion, in: Beate Althammer/Andreas Gestrich/Jens Gründler (Hrsg.): The Welfare State and the ‚Deviant Poor‘ in Europe 1870-1933, Basingstoke, 2014, S. 213-223. [mit Andreas Gestrich]

‚Degeneracy‘ and ‚Moral Imbecility‘: Local Implementations of Medical Discourses on Deviancy in Scottish Poor Relief Administration, in: Beate Althammer/Andreas Gestrich/Jens Gründler (Hrsg.): The Welfare State and the ‚Deviant Poor‘ in Europe 1870-1933, Basingstoke, 2014, S. 175-190.

Muster der Devianz. ‚Zigeuner‘, Geisteskranke und Familiengenealogien im langen 19. Jahrhundert, in: Arbeitskreis “Repräsentationen” (Hrsg.): Die andere Familie. Repräsentationskritische Analysen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, (Inklusion/Exklusion. Studien zu Fremdheit und Armut von der Antike bis zur Gegenwart; Bd. 18), Frankfurt/Main 2013, S. 217-250. [mit Iulia Karin Patrut]

Exklusion/Inklusion oder ‚totale Institution’? Psychiatrie um 1900, in: Iulia Patrut/Herbert Uerlings (Hrsg.): Inklusion/Exklusion und Kultur. Theoretische Perspektiven und Fallstudien von der Antike bis zur Gegenwart, Wien/Köln/Weimar 2013, S. 257-276.

Auf und Davon. Lebensläufe nach der Entlassung aus einer psychiatrischen Anstalt, Glasgow 1875-1921, in: Medizin, Gesellschaft und Geschichte 30, 2011, S. 9-47.

Armut und Krankheit, in: Herbert Uerlings/Nina Trauth/Lukas Clemens (Hrsg.): Armut. Perspektiven in Kunst und Gesellschaft, Darmstadt 2011, S. 281-288. [mit Inga Brandes, Katrin Dort, Monika Escher-Apsner, Bernhard Schneider]

Zuchthaus, Arbeitshaus, Workhouse, in: Herbert Uerlings/Nina Trauth/Lukas Clemens (Hrsg.): Armut. Perspektiven in Kunst und Gesellschaft, Darmstadt 2011, S. 68-69. [mit Franz Dorn und Sebastian Schmidt]

The Irish in Glasgow during the food shortages of 1846-1848 and 1878/79 - Aspects of Inclusion and Exclusion, in: Andreas Gestrich/Lutz Raphael/Herbert Uerlings (Hrsg.): Strangers and Poor People. Changing Patterns of Inclusion and Exclusion in Europe and the Mediterranean World from Classical Antiquity to the Present Day [Inklusion/Exklusion. Studien zu Fremdheit und Armut von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 13], Frankfurt/Main [u.a.] 2009, S. 481-503. [mit Andreas Gestrich]

Establishing Features of Migration, Survival Strategies and Networks of Irish Paupers in Glasgow: 40 Crown Street 1841-1901. A Case Study, in: in: Andreas Gestrich/Steven A. King/Lutz Raphael (Hrsg.): Being Poor in Modern Europe. Historical Perspectives 1800-1940, Bern [u.a.] 2006, S. 113-134. [mit Michéle Gordon]

Iren in Glasgow in den Versorgungskrisen von 1847/48 und 1878/79 - Aspekte von Inklusion und Exklusion, in: Andreas Gestrich/Lutz Raphael (Hrsg.): Inklusion/Exklusion - Studien zu Fremdheit und Armut von der Antike bis zur Gegenwart, Frankfurt/Main [u.a.] 2004, S. 339-362. [mit Andreas Gestrich]

Fin de Siècle. Der Mythos vom Untergang, in: Olaf Blaschke u.a. (Hrsg.): “Su vill Geleier von wäjen där Jaohrhonnerdfeier”. Jahrhundertwenden in Trier und Umgebung, Trier 2000. [mit Ina Brackmann]

Vorträge

„Essen, Trinken, Rauchen. Stimulanzien der akademischen Geselligkeit im historischen Wandel“, Vortrag auf der Tagung „Die Geselligkeit der Idee. Abschiedscolloquium für Andreas Gestrich“ am Deutschen Historischen Institut in London, 5. und 6. Juli 2018 (mit Beate Althammer).

„Migration und Wohnen im ländlichen Raum“, Vortrag auf dem vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte veranstalteten Workshop „Westfalen.70-20: Regionalität und Globalität in der jüngsten Zeitgeschichte“ in Münster, 15. Juni 2018.

„Besserung. Wiederherstellung. Genesung. Praktiken des institutionellen Heilens an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert“, Vortrag auf der Tagung „Gebessert entlassen". Heilen in der psychiatrischen Theorie und Praxis zwischen 1800 und 1970“ in Heidelberg, 6. und 7. April 2018.

„Pathologisierungskonflikte. Britische Experten und Verwaltungspraktiker in der Auseinandersetzung um »mentally defective« und ihre Behandlung.“ auf dem Panel: Die gesunde Gesellschaft als Glaubensfrage: Zur Pathologisierung des Sozialen in der Moderne (Leitung Malte Thießen/Yvonne Robel) auf dem 51. Deutschen Historikertag 23. September 2016 in Hamburg.

„Configurations of Dispute – Everyday Lives of Nurses and Patients in an Asylum at the Turn of the Century in Glasgow, auf der Tagung: International Conference on the History of Social Practice of Psychiatric Nursing and the Patients’ Situation in Psychiatric Facilities, am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, 8. bis 10. Oktober 2015 in Stuttgart.

„Meine größte Freude ist, ihr helfen zu können …“ Krankenpflege und Geschlecht in Briefen und Tagebüchern deutscher Amerikaauswanderer, im Forschungskolloquium Lehrstuhl Frie, 29. Juni 2015 in Tübingen.

“Wir sind, Gott sei Dank, noch alle Gesund!” – Ressources of Health of German Immigrants to the US, 1830-1930, im Deutschen Historischen Institut Washington, 5. November 2014 in Washington DC.

“Wir sind, Gott sei Dank, noch alle gesund.” Gesundheitsressourcen in Briefen deutscher Amerika-Auswanderer im 19. Jahrhundert, auf der Tagung: Südwestdeutsche Regionalkonferenz zur Medizin- und Wissenschaftsgeschichte des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, 16. November 2013 in Stuttgart.

Pauper Lunatics at Home: Familial Handling of the Mentally Ill in Glasgow, 1870-1920, auf der Tagung: Histories of Medicine in the Household des Anglo-Dutch-German Workshop, 6. Juli 2012 in Warwick

Thematisierung von Gesundheit und Krankheit in Briefen. Deutsche Auswanderer in den USA, 1830-1930, auf der Tagung “Migration und Gesundheit (1700-2000)” des Arbeitskreis Sozialgeschichte der Medizin, 22. Mai 2012 in Stuttgart.

Care and Control. How Families used Asylums, Glasgow 1875-1920, auf der Tagung “Poverty in Modern Europe. Micro-Perspectives on the Formation of the Welfare State in the 19th and 20th Centuries” des DHI London und des SFB 600 “Inklusion und Exklusion - Armut und Fremdheit”, 12. Mai 2012 in London.

Migration und Gesundheit in Selbstzeugnissen, 1880-1930. Eine Projektskizze, beim Institutskolloquium des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, 13. Juli 2011 in Stuttgart.

‘Totale Institutionen’ oder durchlässige Mauern? Überlegungen zu einer psychiatrischen Anstalt in Schottland, 1875-1920, beim Institutskolloquium von Prof. Dr. Ewald Frie an der Eberhard Karls Universität, 16. Mai 2011 in Tübingen.

Inklusion, Exklusion und psychiatrische Anstalten und ihre Insassen im späten 19. Jahrhundert, auf dem Workshop “Exklusion, Armut, prekäre Beschäftigung: Stadt und Land in vergleichender Perspektive (1880-1970) des IGK “Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive” der Humboldt-Universität Berlin, 2. April 2011 in Berlin.

›Degeneracy‹ and ›Moral Imbecility‹ – Transnational Discourses of Deviancy in Local Scottish Poor Relief Administration, auf der Tagung: At the Margins of the Welfare State Conference, Tagung des Teilprojekts B4 “Armut und Armenpolitik in europäischen Städten im 19. und 20 Jahrhundert” des SFB 600 “Inklusion und Exklusion - Armut und Fremdheit” und des Deutschen Historischen Instituts London, 25. bis 27. Februar 2010 in London.

Tagungen und Sektionen

Tagungen und Sektionen

34. Stuttgarter Fortbildungsseminar ,Familie und Generation in der Sozialgeschichte der Medizin‘ des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, in Stuttgart (mit Ylva Söderfeldt, Jörn Esch, Saskia Gehrmann; Bericht unter: http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6010; CfP unter: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-26387; 7.-10.4.2015.

Leitung des internen Doktorandenkolloquiums des Instituts für Geschichte der Medizin zu Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft; März 2014 bis Juni 2015.

33. Stuttgarter Fortbildungsseminar ,Normalität und Medizin: Normen, Normalität und Devianz in der Sozialgeschichte der Medizin‘ des IGM [mit Stefanie Coché, Pierre Pfütsch, Carolin Schmitz; Bericht und CfP alle; 8.-11.4.2014.

32. Stuttgarter Fortbildungsseminar ,Praktiken von Krankheit und Gesundheit‘ des IGM [mit Melanie Ruff, Maximilian Schochow, Christof Beyer]; 21.-22.5.2013.

31. Stuttgarter Fortbildungsseminar ,Orte medizinischer und pflegerischer Versorgung‘ des IGM (mit Jenny Linek, Anna Urbach, Marion Baschin); 2.-5.4.2012.

Migration und Gesundheit (1700-2000), Tagung des Arbeitskreis Sozialgeschichte der Medizin, in Stuttgart; 10.-13.4.2012.

30. Stuttgarter Fortbildungsseminar ,Patientinnen und Patienten in der Geschichte der Medizin‘ des IGM (Nadine Metzger, Sebastian Knoll-Jung, Stefanie Westermann); 5.-8.4.2011.

Sozialpolitik in Zeiten der Krise: Armut, Arbeitslosigkeit und der Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen (1870er-1970er Jahre), Tagung der Teilprojekte B4 und B5 “Armut im ländlichen Raum im Spannungsfeld zwischen staatlicher Wohlfahrtspolitik, humanitär-religiöser Philanthropie und Selbsthilfe im industriellen Zeitalter (1860-1975)” des SFB 600, in Trier [mit Beate Althammer, Katharina Brandes, Tamara Stazic-Wendt, Lisa Grüner und Juliane Hanschkow]; 29.-30.4.2010.

,At the Margins of the Welfare State‘ – Tagung des Teilprojekts B4 ,Armut und Armenpolitik in europäischen Städten im 19. und 20. Jahrhundert‘ des SFB 600 ,Inklusion und Exklusion – Armut und Fremdheit‘ und des deutschen Historischen Instituts London, in London (mit Beate Althammer und Andreas Gestrich); 25.-27.2.2010.

Mitgliedschaft

Rezensionsredakteur für H-Soz-u-Kult (19. und 20. Jahrhundert)